Säntis

Wenn der Nebel kommt, verschwinden wir ziemlich schnell in die Berge. Der Säntis ist nicht weit weg von uns und die Aussicht einfach nur atemberaubend.

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Ich mag die weite Sicht. Wenn es mir zu eng wird, dann muss ich raus und hinauf in die Berge. Da ich jetzt in der Schwangerschaft nicht sehr fit bin, haben wir uns für den Säntis entschieden, da man von der Bergspitze eine wunderschöne Aussicht geniesst und ganz einfach mit der Gondelbahn hinauf fahren kann. Unterwegs kam eine Meldung im Radio, dass die Wetterbedingungen auf dem Säntis perfekt sind und man eine unglaubliche Weitsicht hat. Mit Fernglas sogar bis zum Fernsehturm nach München. Glück gehabt!

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Wir kamen erst um die Mittagszeit an und haben trotz Novemberzeit draussen in der Sonne im Berghotel Schwägalp etwas gegessen. Das Hotel liegt direkt bei der Talstation, aber auf 1’352 m.ü.M. Die Serviceangestellten waren sehr nett, obwohl sie zu wenig waren und das Restaurant bis auf die letzen Plätze voll war. Nach der leckeren Spätzlipfanne sind wir mit der Gondelbahn zur Bergspitze gefahren. Ein Haltbax lohnt sich, sonst wäre die Gondelbahn für so einen kurzen Besuch auf dem Gipfel für uns zu teuer gewesen.

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Aber so hat sich jeder Franken bewährt. Es war zwar sehr windig und um diese Zeit natürlich kalt. Aber es war einfach nur wunderschön. Wir haben auf dem Säntisgipfel ein Dessert gegessen und die Zeit dort oben genossen.
Natürlich gibt es auch diverse Wanderrouten, so dass man ohne Gondelbahn hinauf oder wieder hinunter gelangt. Die dauern aber alle länger und für Kleinkinder sind sie definitiv zu schwer. Aber mein Mann ist einmal mit seinen Eltern hinauf gewandert, als er in der Mittelstufe war. Ziemlich steil, aber ein tolles Erlebnis.

Wohin vertreibt euch der Nebel?